Preise Costa Blanca Nord
Durchschnittliche Immobilienpreise an der Costa Blanca Nord
Immobilienpreise nach Gemeinde an der Costa Blanca Nord. Durchschnittliche Quadratmeterpreise, Preisspannen für Wohnungen und Villen sowie wichtige Marktfaktoren für 2025.
Die Costa Blanca Nord auf einen Blick
Die Costa Blanca Nord—von Dénia im Norden bis Altea und Calpe im Süden—zählt zu den begehrtesten Küstenimmobilienmärkten Spaniens. Eingerahmt vom Montgó-Massiv und der Sierra de Bérnia vereint dieser Küstenabschnitt eine dramatische Landschaft mit einer etablierten internationalen Gemeinschaft, einer hervorragenden Gesundheitsinfrastruktur und zuverlässigen Verkehrsanbindungen über den Flughafen Alicante-Elche, etwa 80 Kilometer südlich.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in der Region liegt bei rund 2.500 €, variiert jedoch erheblich je nach Gemeinde. Jávea und Moraira erzielen die höchsten Aufschläge, getrieben durch die starke Nachfrage skandinavischer, britischer und niederländischer Käufer. Orte wie Calpe und Dénia bieten günstigere Einstiegspreise und vereinen dennoch die wesentlichen Vorzüge: über 300 Sonnentage im Jahr, Strandnähe und Zugang zum spanischen Gesundheitssystem für gemeldete Einwohner. Dieser Artikel schlüsselt die aktuellen Preise nach Gemeinde auf, identifiziert die wichtigsten preisbestimmenden Faktoren und liefert praktischen Kontext für Käufer, die den Wert verschiedener Standorte in der Region vergleichen möchten.
Durchschnittspreise nach Gemeinde
| Gemeinde | Ø €/m² | Wohnungen | Villen | Veränderung ggü. Vj. |
|---|---|---|---|---|
| Jávea | €2.900 | €200K–€400K | €450K–€1,5M | +10,2 % |
| Moraira | €2.750 | €180K–€350K | €400K–€1,2M | +9,8 % |
| Altea | €2.600 | €170K–€320K | €350K–€900K | +8,5 % |
| Calpe | €2.400 | €150K–€280K | €300K–€800K | +9,1 % |
| Dénia | €2.300 | €140K–€260K | €280K–€750K | +7,8 % |
| Benissa | €2.200 | €140K–€240K | €280K–€700K | +8,3 % |
Jávea führt die Region sowohl beim absoluten Preisniveau als auch bei der anhaltenden Nachfrage an. Die Kombination aus drei unterschiedlichen Zonen—der historischen Altstadt, dem Strandviertel Arenal und dem Hafen—schafft Mikromärkte innerhalb des Ortes. Wohnungen in erster Strandlinie am Arenal erzielen die höchsten Quadratmeterpreise, während Immobilien im Hinterland nahe dem Montgó ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis mit Bergblick bieten.
Moraira, kleiner und ruhiger, zieht Käufer an, die Privatsphäre und gehobenen Wohnkomfort suchen. Begrenztes Bauland hält das Angebot knapp und stützt ein stetiges Preiswachstum. Altea, bekannt für seine weiß getünchte Altstadt und eine lebendige Kunstszene, verzeichnet wachsendes Interesse von Käufern, die den kulturellen Charakter schätzen—die Preise sind hier in den letzten zwei Jahren spürbar gestiegen.
Calpe bietet einen überzeugenden Mittelweg: niedrigere Einstiegspreise als Jávea oder Moraira, starke Mietnachfrage dank des markanten Peñón de Ifach und eine sich stetig verbessernde Infrastruktur. Dénia, die nördlichste größere Stadt der Region und Fährtor zu den Balearen, ist besonders bei Familien und Langzeitbewohnern beliebt. Benissa, zwischen Calpe und Moraira an der malerischen Küstenstraße gelegen, bietet einige der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse der Region mit Zugang zu versteckten Buchten und einem ruhigeren Lebensrhythmus.
Was die Preise bestimmt
Lage und Aussicht
Meerblick schlägt mit einem Aufpreis von 25–40 % gegenüber vergleichbaren Objekten im Hinterland zu Buche. Südausrichtung sowie fußläufige Nähe zu Stränden oder Ortszentren treiben den Aufschlag zusätzlich.
Neubau vs. Bestandsimmobilie
Neubauten kosten 15–25 % mehr, bieten dafür aber eine 10-jährige Baugarantie, moderne Energiestandards und zeitgemäße Grundrisse. Hochwertige Bestandsimmobilien punkten mit größeren Grundstücken und gewachsenen Gärten.
Internationale Nachfrage
Ausländische Käufer machen über 34 % der Transaktionen in der Provinz Alicante aus. Skandinavier, Briten, Niederländer und Deutsche dominieren die Kaufaktivitäten an der Costa Blanca Nord.
Mietpotenzial
Bruttomietrenditen von 4–6 % sind bei Ferienvermietungen in Jávea und Calpe üblich. Die starke Sommernachfrage nordeuropäischer Touristen sichert Investoren Erträge von Mai bis Oktober.
Die Grenze zwischen Kapitalanlage und Lifestyle-Kauf ist hier weniger scharf als an anderen spanischen Küstenmärkten. Viele Käufer im Bereich von 300.000 bis 600.000 € erwerben Immobilien, die sie einen Teil des Jahres selbst nutzen und in den Sommermonaten vermieten. Dieses Modell der Doppelnutzung funktioniert besonders gut in Jávea, Calpe und Moraira, wo die Nachfrage nach Ferienvermietung robust ist.
Im Vergleich zu anderen spanischen Küstenmärkten nimmt die Costa Blanca Nord eine klare Mittelposition ein. An der Costa del Sol rund um Marbella werden für vergleichbare Objekte 3.500 bis 5.000 € pro Quadratmeter aufgerufen, während die Costa Blanca Süd Einstiegspreise ab etwa 1.300 € pro Quadratmeter bietet. Valencia-Stadt, nur eine Stunde nördlich, liegt bei durchschnittlich rund 2.100 €/m², bietet jedoch einen grundlegend städtischen Lebensstil. Einen umfassenden Überblick über die Preise entlang der gesamten Costa Blanca finden Sie in unserer vollständigen Preisübersicht zur Costa Blanca.
Wenn Sie den Kaufprozess zum ersten Mal durchlaufen, erläutert unser Leitfaden für Erstkäufer die Grundlagen, und unser Ratgeber zu Kosten und Steuern schlüsselt genau auf, welche Nebenkosten über den Kaufpreis hinaus anfallen.
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