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Große Überweisungen nach Spanien

Große Summen nach Spanien überweisen: Gebühren, Fristen und Sicherheit

Ein praktischer Leitfaden für große Zahlungen beim Immobilienkauf in Spanien. Erfahren Sie alles über Gebühren, Überweisungsfristen, Sicherheitsmaßnahmen und wie Sie kostspielige Fehler vermeiden.

Paar bei der Durchsicht seiner Finanzen und Planung einer großen internationalen Überweisung für einen Immobilienkauf in Spanien

So funktionieren große Überweisungen nach Spanien

Eine große Geldsumme ins Ausland zu überweisen ist nicht dasselbe wie ein paar hundert Euro an einen Freund zu senden. Beim Kauf einer Immobilie in Spanien müssen Sie möglicherweise zwischen 3.000 € für eine Reservierungsanzahlung und 300.000 € oder mehr bei der Beurkundung überweisen. Die Beträge sind erheblich, das Risiko ist hoch, und Fehler können Tausende kosten.

Die meisten internationalen Immobilienzahlungen laufen über SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication). Innerhalb Europas sind SEPA-Überweisungen (Single Euro Payments Area) schneller und günstiger für Zahlungen in Euro. Wenn Sie aus einer Nicht-Euro-Währung senden — Pfund, Dollar oder Kronen — muss Ihr Geld umgerechnet werden, und genau hier beginnen die eigentlichen Kosten.

2–4 %
Typische Wechselkursmarge der Bank
5.000–10.000 €
Versteckte Kosten bei einer Überweisung von 250.000 €
1–5 Tage
Überweisungsdauer SEPA/SWIFT
0,3–0,7 %
Wechselkursmarge eines Spezialisten

Banken und Überweisungsanbieter berechnen nicht nur eine Pauschalgebühr. Sie bauen auch eine Marge in den Wechselkurs ein — häufig 2–4 % über dem Interbankenkurs. Bei einer Überweisung von 250.000 € kann allein dieser versteckte Aufschlag 5.000–10.000 € kosten, weit mehr als jede angegebene Überweisungsgebühr.

Neben den Wechselkursmargen sollten Sie auf Gebühren von Zwischenbanken achten, die bei der Weiterleitung Ihres Geldes über eine dritte Bank anfallen, sowie auf Empfangsgebühren der spanischen Bank und Währungsumrechnungsgebühren bei automatischer Konvertierung durch Ihre Bank. Diese Kosten summieren sich schnell und werden selten im Voraus offengelegt. Eine vollständige Aufschlüsselung der Kaufnebenkosten finden Sie in unserem Leitfaden zu Kosten und Steuern.

Banken im Vergleich zu Währungsspezialisten

Vergleich von Wechselkursen mit den besten Konditionen für Überweisungen nach Spanien

Filialbanken

Wechselkursmargen von 2–4 %
Eingeschränkter persönlicher Service bei Überweisungen
Langsamere Bearbeitungszeiten
Keine Termingeschäfte oder Kursbenachrichtigungen
Vertraut, aber teuer

Währungsspezialisten

Engere Wechselkurse mit Margen von 0,3–0,7 %
Persönliche Kundenbetreuer
Schnellere Ausführung und Nachverfolgung
Termingeschäfte zur Wechselkurssicherung
FCA-reguliert und vollständig abgesichert

Ihre Hausbank mag sich wie die sicherste Option anfühlen, ist aber in der Regel die teuerste. Banken priorisieren ihre eigenen Produkte und konkurrieren kaum bei Wechselkursen. Eine typische Bank bietet oft einen Kurs, der 3–4 % schlechter als der Interbankenkurs ist, bei geringer Transparenz über die berechnete Marge.

Währungsspezialisten — regulierte Unternehmen, die sich auf internationale Überweisungen spezialisiert haben — bieten in der Regel Kurse innerhalb von 0,3–0,7 % des Interbankenkurses. Darüber hinaus bieten sie Leistungen, die Banken selten erreichen: Termingeschäfte, die einen Wechselkurs für zukünftige Zahlungen festschreiben, Kursbenachrichtigungen und persönliche Kundenbetreuer, die die Abläufe beim Immobilienkauf verstehen.

Bei einem Immobilienkauf von 300.000 € kann der Wechsel von einer Bank zu einem Spezialisten 7.000–9.000 € einsparen — genug, um die Notar- und Anwaltskosten zusammen zu decken. Unsicher, welcher Weg für Ihre Situation am besten ist? Unser Expertenpanel verbindet Sie kostenlos mit vertrauenswürdigen Währungsspezialisten. Weitere Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie in unserem Finanzierungsleitfaden.

Fristen, Sicherheit und Vorschriften

01

Reservierungsanzahlung

In der Regel 3.000–10.000 €, sofort fällig bei Einigung auf eine Immobilie. Wird oft per Banküberweisung oder Karte gezahlt. Die Auswirkung des Wechselkurses ist gering, setzt aber den Prozess in Gang.

02

Privater Kaufvertrag

Üblicherweise 10 % des Kaufpreises, zahlbar innerhalb von 2–4 Wochen. Dies ist Ihre erste große Überweisung — sichern Sie sich frühzeitig einen Wechselkurs, um sich vor Währungsschwankungen zu schützen.

03

Restkaufpreis

Der verbleibende Betrag, fällig am Tag der notariellen Beurkundung. Die Mittel müssen vorab auf Ihrem spanischen Bankkonto eingehen — planen Sie mindestens 5–7 Werktage für die Gutschrift ein.

04

Steuern und Gebühren

Etwa 10–13 % des Kaufpreises, zahlbar kurz nach der Beurkundung. Planen und überweisen Sie diese Beträge separat, um kurzfristige Engpässe zu vermeiden.

Geld sparen durch die Wahl des richtigen Wechselkurses beim Immobilienkauf in Spanien

Bei der Überweisung großer Summen ist Sicherheit oberstes Gebot. Senden Sie Geld ausschließlich an verifizierte Bankkonten, die direkt von Ihrem Anwalt bestätigt wurden — verlassen Sie sich niemals allein auf E-Mail-Anweisungen. E-Mail-Abfangbetrug ist ein reales Risiko bei Immobilientransaktionen, und die telefonische Überprüfung der Zahlungsdaten mit Ihrem Rechtsteam ist eine einfache Vorsichtsmaßnahme, die verheerende Verluste verhindert.

Seriöse Überweisungsanbieter werden von Finanzbehörden wie der britischen FCA oder entsprechenden Behörden in Ihrem Heimatland reguliert. Sie trennen Kundengelder von ihren eigenen Mitteln, sodass Ihr Geld auch bei Schwierigkeiten des Unternehmens geschützt ist.

Spanische Banken müssen die Herkunft der Mittel gemäß den EU-Geldwäschevorschriften überprüfen. Halten Sie Einkommensnachweise, Steuererklärungen, Kontoauszüge, Verkaufserlöse aus einer anderen Immobilie oder Schenkungsdokumente bereit. Wenn Sie diese Unterlagen rechtzeitig vorbereiten, vermeiden Sie Verzögerungen bei der Beurkundung. Bei Fragen zur Einhaltung der Vorschriften oder zur Dokumentation können Sie unsere Experten kostenlos um Rat fragen. Weitere Informationen zu rechtlichen Anforderungen finden Sie in unserem Rechtsleitfaden.

Häufige Fehler und bewährte Vorgehensweisen

Das sollten Sie tun

Senden Sie zuerst eine kleine Testüberweisung, um den Ablauf zu überprüfen
Sichern Sie Wechselkurse mit Termingeschäften für große Beträge
Starten Sie Überweisungen 5–7 Werktage vor Ihrem Termin
Bewahren Sie alle Überweisungsbelege und Bankbestätigungen auf
Überprüfen Sie die Bankdaten des Empfängers telefonisch mit Ihrem Anwalt

Das sollten Sie vermeiden

Bis zum letzten Tag mit der Überweisung der Restkaufsumme warten
Davon ausgehen, dass Ihre Bank den besten Wechselkurs bietet
Das Wechselkursrisiko bei gestaffelten Zahlungen ignorieren
Geld ohne vorbereitete Herkunftsnachweise senden
Sich ausschließlich auf E-Mails für Zahlungsanweisungen verlassen

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